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Juni 2021

Oscar-Kino zum Nachholen

Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Juni 2021 in Kooperation mit kult.kino.

Die Oscars gingen dieses Jahr etwas unter. Sehenswert sind die prämierten Filme allemal. Wie wär's beispielsweise mit dem besten Film des Jahres «Nomadland»? Jetzt im kult.kino. Entdecke die neuen Kino-Highlights im Juni.

Mit «Nomadland» und «The Father» kommen diesen Monat gleich zwei der aufsehenerregensten Filme der diesjährigen Oscar-Saison ins Kino. «Nomadland» mit Frances McDormand gewann den Oscar für den besten Film, «The Father» mit Anthony Hopkins gewann – überraschend – den Oscar für den besten Hauptdarsteller. Doch nicht nur die Oscar-prämierten Filme sind es wert, wiedermal ins kult.kino zu pilgern. Entdecke deine ganz persönlichen Kino-Highlights vom kult.kino im Juni 2021.



The Scent Of Fear | ab 3. Juni

Hätte Angst einen Geruch, wonach würde sie riechen? Der Film ist eine Weltreise rund um die Angst. Wir begegnen Menschen, die vor Angst erstarren, Menschen, die sie suchen, die sie finden, die sie lieben. Der Film analysiert spannend und klug die universelle Frage, weshalb der Mensch Angst vor der Angst hat.

Von Mirjam von Arx, Schweiz 2020, 90 min.



Gefangen im Netz – Caught In The Net | ab 3. Juni

Der Film ist ein filmisches Experiment, das ein Schlaglicht auf das Tabuthema Missbrauch an Jugendlichen im Netz wirft: Drei volljährige Schauspielerinnen, drei Kinderzimmer, 10 Tage und 2458 Männer mit eindeutigen Absichten.

Von Barbora Chalupová & Vit Klusák, Tschechische Republik 2020, 100 min.



Wanda, mein Wunder | ab 3. Juni

Für die wohlhabende und angesehene Familie Wegmeister-Gloor war nach dem Schlaganfall des betagten Familienoberhaupts klar: Josef wird nicht in ein Pflegheim eingewiesen. Viel zu lieblos wäre das. Stattdessen wird die junge Polin Wanda eingestellt, um ihn daheim im Familienanwesen am See rund um die Uhr zu betreuen… Ein überraschender und erfrischender Blick hinter die Fassade einer wohlhabenden Schweizer Familie, der uns zum Lachen bringt und uns gleichzeitig den Spiegel vorhält. Ein Film wie das Leben selbst: voller intensiver Momente – mal traurig und wütend, dann wieder lustig und von Freude erfüllt.

Von Bettina Oberli, Schweiz 2019, 113 min.



The Courier | ab 3. Juni

Der Spionage-Thriller mit Benedict Cumberbatch erzählt die hochspannende, wahre Geschichte des unscheinbaren britischen Geschäftsmannes Greville Wynne, der in einen der grössten internationalen Konflikte der Geschichte rekrutiert wird. Auf Geheiss des britischen MI-6 und einer CIA-Agentin geht er trotz anfänglicher Bedenken eine verdeckte, gefährliche Partnerschaft mit dem sowjetischen Offizier Oleg Penkovsky ein. Gemeinsam wollen sie entscheidende Informationen liefern, die während des Kalten Krieges zur Verhinderung einer nuklearen Konfrontation und zur Entschärfung der Kuba-Krise benötigt werden.

Von Dominic Cooke, Grossbritanien 2020, 111 min.



Nomadland | ab 9. Juni

Nachdem sie in der grossen Rezession alles verloren hat, begibt sich eine Frau auf eine Reise durch den amerikanischen Westen und lebt als moderne Nomadin in einem Van. Ein Roadmovie mit Bildern von betörender Schönheit, das zeigt, dass der Reichtum des Menschen seine Mitmenschen sind. Hauptdarstellerin Frances McDormand trägt den Film mit einer mutigen Frauenfigur, die ihr Schicksal in die eigene Hand nimmt.

Von Chloé Zhao, USA 2020, 108 min.



Made In Italy | ab 10. Juni

Der erfolgreiche Londoner Galerist Jack (Micheál Richardson) steht vor dem Ende seiner Ehe und Karriere: Denn seine Frau will auch die gemeinsame Galerie verkaufen. Um dies zu verhindern, will Jack das ehemalige Familiendomizil in der Toskana zu Geld machen. Dazu braucht Jack das Einverständnis seines Vaters Robert (Liam Neeson), von dem er sich jedoch seit dem Tod der Mutter entfremdet hat. Letztendlich machen sich die beiden doch gemeinsam auf die Reise nach Italien, um die seit Jahren leerstehende Villa zu verkaufen. Was sie dort jedoch vorfinden, ist ganz und gar nicht, was Jack erwartet hat.

Von James D’Arcy, UK/Italy 2020, 94 min.



Camino Skies | ab 10. Juni

Die Geschichte von sechs Menschen, die sich auf den 800 Kilometer langen Jakobsweg begeben, um nach Antworten des Lebens zu suchen. Die sehr beschwerliche aber auch meist beschwingte Reise bietet jedem von ihnen die Chance, die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit auszuloten und sich mit den jüngsten persönlichen Verlusten auseinanderzusetzen.

Von Fergus Grady & Noël Smyth, Neuseeland, Australien 2019, 80 min.



Padrenostro | ab 17. Juni

Rom, 1976. Valerios Kindheitsleben wird auf den Kopf gestellt, als er zusammen mit seiner Mutter Zeuge des Angriffs eines Terroristenkommandos auf seinen Vater Alfonso wird. Von diesem Moment an prägen Angst und ein Gefühl der Verletzlichkeit die Gefühle der ganzen Familie auf dramatische Weise. Der Film ist autobiografisch inspiriert und wurzelt in der Geschichte Italiens, doch Claudio Noce legt den Fokus auf so universelle wie zeitlose Themen: die Beziehung zwischen Vater und Sohn, den Blick eines Jungen auf Welt die Erwachsenen, die Kraft der Freundschaft. Ein exzellent gemachter, am Festival von Venedig ausgezeichneter Film – atmosphärisch dicht, packend, hervorragend gespielt.

Von Claudio Noce, Italien 2020, 122 min.



The Father | ab 24. Juni

Anthony ist 81 Jahre alt. Er lebt allein in seiner Londoner Wohnung und verweigert sich allen Pflegenden, die seine Tochter Anne ihm aufzudrängen versucht. Doch diese Notwendigkeit wird für sie immer dringlicher, da sie ihn nicht mehr jeden Tag sehen kann: Sie hat den Entschluss gefasst, nach Paris zu ziehen, um mit einem Mann zu leben, den sie kürzlich erst kennengelernt hat.

Von Florian Zeller, Grossbritanien 2020, 97 min.



Ich bin dein Mensch | ab 24. Juni

Um Forschungsgelder zu bekommen, nimmt die Wissenschaftlerin Alma an einer Studie teil: Sie soll drei Wochen mit dem Roboter Tom zusammenleben, der einzig darauf programmiert ist, sie glücklich zu machen und mit seiner künstlichen Intelligenz zum massgeschneiderten Lebenspartner zu werden. Multitalent Maria Schrader bringt die gleichnamige Kurzgeschichte von Emma Braslavsky mit viel Ironie und pointierten Dialogen auf die grosse Leinwand. Entstanden ist eine ebenso unterhaltsame wie tiefsinnige Komödie um Fragen der Liebe, der Sehnsucht und des Menschseins.

Von Maria Schrader, Deutschland 2021, 104 min.



The Mauritanian | ab 24. Juni

Kevin Macdonalds Verfilmung des NY-Times-Bestsellers «Guantánamo Diary» nach den Aufzeichnungen von Mohamedou Ould Slahi. Die inspirierende wahre Geschichte von Slahi, der von der US-Regierung jahrelang ohne Anklage in Haft gehalten wird und erbittert um seine Freiheit kämpft, bringt schockierende Wahrheiten ans Licht und beweist endgültig, dass der menschliche Geist nicht weggesperrt werden kann.

Von Kevin Macdonald, UK/USA 2021, 129 min.



Spagat | ab 24. Juni

Marina führt ein ruhiges, eingespieltes Leben. Doch erst die Affäre mit Artem beschwingt ihren Alltag. Artem kam mit seiner Tochter aus der Ukraine in die Schweiz und lebt seither ohne Aufenthaltsbewilligung in einer kleinen Wohnung. Doch als das Mädchen bei einem Diebstahl erwischt wird und damit eine Reihe folgenschwerer Ereignisse auslöst, drohen die Maskeraden aufzufliegen.

Von Christian Johannes Koch, Schweiz 2020, 110 min.




Dieser Partner-Content ist in Kooperation mit unserem Partner «kult.kino» entstanden.

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