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CutterInnen – heute «EditorInnen» – sind Künstler der Montage und auch Künstlerinnen des Weglassens. Der Schnitt macht aus dem Rohmaterial den Film und aus einem langen Produktionsprozess das, was man am Ende auf der Leinwand zu sehen bekommt. EditorInnen suchen den Grundrhythmus eines Films und bringen dafür auch ein starkes Verständnis für Storytelling, Dramaturgie und Psychologie der Figuren mit. Der Schnitt bietet unendlich viele Möglichkeiten, eine Geschichte zu erzählen, trotzdem bleibt sie oft eine unsichtbare Kunst. Beim Basler Filmtreff erklärt der Basler Filmeditor Claudio Cea, wie der Prozess des Schnitts abläuft und worauf es dabei ankommt. Im Gespräch mit Cyrill Gerber und dem Publikum berichtet er von seiner Zusammenarbeit mit Regisseuren und Regisseurinnen und zeigt an Beispielen, wie er Sequenzen bearbeitet. Claudio Cea schneidet seit über zehn Jahre Spiel- und Dokumentarfilme. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen der aktuelle Kinoerfolg «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwalds» von Niklaus Hilber sowie der eben preisgekrönte Dokumentarfilm «Volunteer» von Anna Thommen und Lorenz Nufer. Vor seiner Tätigkeit als freischaffender Editor hat Claudio Cea in Vancouver und in Köln Film studiert und bei den MMC Studios Köln und beim Schweizer Fernsehen SRF gearbeitet. Er ist Mitglied der schweizerischen und europäischen Filmakademie.