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Am 12. & 13. Juni öffnet die Kaserne wieder ihre Türen und lädt zu zwei festlichen Abenden im Zeichen des lokalen Kulturschaffens ein: Kaserne Lokal zeigt zeitgenössische Musik & Performing Arts aus der Region. Die Abende bilden einen Reigen von künstlerischen Kurzformaten, welche über eine öffentliche Ausschreibung ausgesucht wurden. Ob Konzert, Spoken Word, Lesung, Lecture, Performance, Tanz oder spartenübergreifende Projekte – herzlich willkommen zurück!
Jeder der beiden Abende präsentiert zwischen Reithalle und Rossstall I sechs Arbeiten, die ohne Überschneidungen von allen Besucher*innen gesehen und gehört werden können.

Das Wochenende startet am Freitag mit dem Tanzkollektiv Amifusion, deren «Zombie-Transformation» verdeutlicht, wie man von einem Cyborg aus dem spätkapitalistischen Zombie-Dasein einer neoliberalen Archivarin befreit werden kann. Die Spoken-Word Band Dill & Kraut gibt sich lustvoll Schepperorgel, E-Gitarre und der Sprache hin, während Anklin | Oron die Grenzen verfremdeter Live-Elektronika und präparierter Snare ausloten. Gemeinsam mit seinen drei Kindern wagt Yves Regenass in «Homeschooling Ballet» den Kurzschluss pädagogischer Impulse und künstlerischer Interventionen aus dem Lockdown-Alltag, wohingegen Moschini/Popall in ihrer Arbeit «volcano» mit den Grenzen von Macht, Ohnmacht und Sexualität spielen und ihr persönliches Verhältnis zum Begriff der Potenz erkunden. Ein weiterer musikalischer Beitrag kommt von Legion Seven und Annie Goodchild, deren Stimmen als Not Not Hot eine «Music for Demons To Meditate To» konstruieren.

Am Samstag verfrachtet uns Bernadette Köbele in «colonial washing» in die Privaträume einer Kolonialvilla, um sich dort mit der Kulturtechnik der (post-)kolonialen Maskerade auseinanderzusetzen. Malummí geben sich zwischen elektronischen Sounds und Samples dem Dream Pop hin, Mehmet Aslan bringt seinen in Berlin weiterentwickelten «Hamam House» in Form eines DJ-Sets zurück nach Basel und Yves Neuhaus – bekannt aus lokalen Bands wie The Amber Unit und Mistral – setzt sich in seinem neuen Solo-Loop-Unterfangen Neuhaus mit seiner Faszination für ständige Wiederholung und Überlagerung auseinander. Mit der Repitition beschäftigt sich auch Sophie Jung, die in «To Be Evening» einen Text weiterführt, den sie für Tim Etchells und Vlatka Horvats Publikation «Seen from Here: Writing in the Lockdown» geschrieben hat. Steven Schoch wird seine Arbeit «some minutes inside a manifesto» präsentieren.

Kaserne Lokal – Willkommen zurück
Freitag 12.06. um 20:00 - 23:55

Kaserne Basel
Klybeckstrasse 1b, 4057 Basel

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