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Andreas Kossert, Experte zum Thema Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert, schreibt in seinem mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis ausgezeichneten Buch über Geflüchtete als Akteur*innen der Weltgeschichte. Er lässt Menschen zu Wort kommen, die aus unterschiedlichsten Gründen geflüchtet sind und greift dabei neben Tagebüchern und Autobiographien auch auf literarische Werke zurück. Und er zeigt, welche existenziellen Erfahrungen von Entwurzelung und Anfeindung mit dem Verlust der Heimat einhergehen. «Das besondere Verdienst des Autors ist es, Flucht ungeachtet der politischen, ethnischen und religiösen Zugehörigkeiten als Phänomen zu beschreiben und dabei einzelnen Menschen, Minderheiten und Gruppen eine Stimme zu verleihen.» (Falter)

Zusammenleben. Das Potential der Gemeinschaft wäre das Schwerpunktthema des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel 2020 gewesen. Die Frage, wie wir zusammenleben wollen und können, stellt sich angesichts der Corona-Krise in vielen Lebensbereichen mit erhöhter Dringlichkeit: Was können wir der immer grösseren Spaltung vieler Gesellschaften entgegensetzen? Wie weiter mit Europa? Was bedeutete das schnelle Schliessen der Grenzen für die Ausgeschlossenen? Welche Folgen hat die Krise für die globale Migration? Wir nehmen diese Themen während zwei Wochen im digitalen Gesprächsraum auf und laden Sie ein, sich mit Fragen an den Diskussionen zu beteiligen.