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Ein urbaner Kunst- und Kulturraum mitten in Basel

Mit innovativen Ausstellungskonzepten will die Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G eine neue Art von Kunst- und Kulturforum mitten in der Stadt etablieren.

Zwei bis drei Ausstellungen jährlich mit aktuellen politischen oder kulturellen Bezügen, Kunst- und Themenausstellungen konzipiert aus individuellen und divergenten Blickwinkeln – mit diesem Konzept will die Kulturstiftung Basel H. Geiger dem reichen kulturellen Angebot der Stadt Basel eine weitere Facette hinzufügen.
Den Start markiert die Eröffnungsausstellung im August 2020 mit der die aussergewöhnlichen Ausstellungsräume einer ehemaligen Fabrik für Mikromotoren der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht werden. Der Charme der besonderen Lokalität spiegelt sich in der Mischung von architektonischen Details aus der historischen Vergangenheit der rund 500 Quadratmeter und der modernen Formsprache der international erfolgreichen Basler Architekten Christ & Gantenbein, welche die architektonische Neugestaltung übernehmen.
Den Anspruch der Stiftung beschreibt Direktor Raphael Suter so: «Für Sibylle und Rocco Piermattei Geiger ist es eine wirkliche Herzensangelegenheit mit ihrer nach dem Grossvater der Stifterin, dem Basler Pharmazeuten und Unternehmer Hermann Geiger (1870–1962), benannten Stiftung ein kostenloses und vielfältiges Kulturangebot für alle zu ermöglichen. Damit möchten wir ganz unterschiedliche Besuchergruppen ansprechen und sie ohne Vorbehalte mitten hinein in ein im Idealfall unerwartetes und neuartiges Kulturerlebnis führen.» Er selbst, der langjährige Kulturjournalist mit Abschluss in Klassischer Archäologie und Ägyptologie, der die zeitgenössische Kunst- und Kulturszene seit 30 Jahre beobachtet und beschreibt, sieht seine Aufgabe als Vermittler: «Wir wollen hier in Basel einen Ort mit Studiocharakter schaffen, wo neben Ausstellungen auch ganz unterschiedliche kulturelle Aktivitäten Raum haben und ein Austausch zwischen Kreativen und Interessierten aus allen Bereichen stattfinden kann.»