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                                (© uwe heinrich )

Wir leben hier und heute und sind doch verbunden mit der ganzen Welt und der langen Geschichte des Kampfes um Gerechtigkeit. Wir erheben unsere Stimmen für die vielen und kämpfen mit unvergesslichen Reden und erhobenen Fäusten. Wir werden Parolen ausprobieren, um Worte ringen und mit Blicken sprechen. Und wir werden es riskieren, uns um Kopf und Kragen zu reden. Versprochen!

Der Streifzug durch verschiedenste engagierte Worte führt in die Vergangenheit und auf andere Kontinente: «Mir händ uns entschlosse, uns uff e Dialog mit dr Zit i’zloh.» Es werden Worte von Hannah Arendt, Ulrike Meinhof, Emmeline Pankhurst, Angela Davis und Malala Yousafzais zu hören sein. Mit Zeilen aus Schiller’s «Jungfrau von Orlean» wird der kämpferische Geist einer Jeanne d'Arc mit der Energie der Punkgebete von Pussy Riot gekoppelt.

Neben knappen Reenactments fremder Texte kommen immer wieder die fünf Spieler:innen zu Wort. Mindert vielleicht schon das Aus-Sprechen "fremder Worte" das Gefühl von Ohnmacht? Der Abend agitiert letztlich nicht für die eine oder andere politische Idee. Er ist vielmehr eine Ermunterung - für andere und sich selbst - die Stimme zu erheben.